Jan
07
2019

EAA-Konferenz „Jenseits von Paradigmen“: Session über das spätbronzezeitliche Westkleinasien

Ab sofort und bis 14. Februar 2019 können Vorschläge für Präsentationen für die Session #43 der Jahreskonferenz der European Association of Archaeologists (EAA) eingereicht werden. Die Konferenz findet vom 4. bis 7. September in Bern in der Schweiz statt. Die Session trägt den Titel: „Die politische Geographie Westanatoliens in der Spätbronzezeit und die Wechselbeziehungen der Region zu ihren Nachbarn, insbesondere dem Balkan“. Sie wird von…

Jan
06
2019

Luwian Studies fördert 2019 verschiedene Forschungsprojekte

Die Stiftung Luwian Studies unterstützt 2019 erneut verschiedene Forschungsvorhaben, deren Ziel es ist, die Kenntnisse über die mittel- und spätbronzezeitlichen Kulturen Westkleinasiens zu erweitern. Gefördert werden Gelände- und Literaturarbeit von sowohl archäologischen wie auch linguistischen Studien. Dabei wird angestrebt, freischaffende Wissenschaftler und universitäre Forschung etwa in gleichem Umfang zu berücksichtigen. – Dies sind die laufenden Vorhaben, die von Luwian Studies gefördert werden:

Christoph Bachhuber und…
Jan
05
2019

„The Luwians of Western Anatolia: Their Neighbours and Predecessors“ von Fred Woudhuizen

Bekanntermaßen wird in der wissenschaftlichen Literatur den Hethitern und den mykenischen Griechen viel Aufmerksamkeit gewidmet, die Luwier in Westkleinasien werden hingegen kaum berücksichtigt. Fred Woudhuizen hat nun in diesem Buch die derzeit verfügbaren Informationen über die Luwier in Westkleinasien zusammengestellt. Er konzentriert sich dabei auf die epigrafische Überlieferung in Form der heute verfügbaren luwischen Hieroglypheninschriften aus dieser Region und leitet aus diesen, sowie aus den…

Mrz
30
2018

Luwier-Theorie und Seevölkerstürme: Eine Abfolge der Ereignisse

Im Spiegel-Artikel über die Enthüllungen im ehemaligen Arbeitszimmer von James Mellaart schreibt der Redakteur Frank Thadeusz über die Ideen von Eberhard Zangger: „Seine mit viel Dampf aufgeblasene Luwier-Theorie allerdings ist nun zusammengeschrumpelt auf die Größe eines betagten Luftballons.“ Verschiedene Medien – selbst Wikipedia-Autoren – haben diese Meinung aufgegriffen und schreiben zum Beispiel, Mellaarts Dokumente seien „eine wesentliche Stütze der Thesen von Zangger…

Mrz
14
2018

Interview mit Eberhard Zangger zum „Spiegel“-Artikel „Schrumpliger Luftballon“

Lange Zeit hatte man den Eindruck, die „Spiegel“-Redaktion sei von Ihren Thesen rund um Troja und die Luwier vorbehaltlos begeistert. Nun hat Frank Thadeusz im Zusammenhang mit James Mellaarts Fälschungen, die Sie selber bis vor kurzem für echt hielten, einen geradezu vernichtenden Artikel über Sie publiziert. Was ist da geschehen?

Da kommen meines Erachtens mehrere Faktoren zusammen. Zunächst verknüpfen Journalisten ihren Stoff gern mit Personen.…

Mrz
14
2018

Buchbesprechung „Die luwische Kultur“

Der Herausgeber der Fachzeitschrift „Folia Orientalia“, der polnische Sprachwissenschaftler Professor Tomasz Polański, hat soeben eine Buchbesprechung von „Die luwische Kultur – Das fehlende Element in der Ägäischen Bronzezeit“ publiziert. Das Buch von Eberhard Zangger war im Mai 2016 auf Englisch und im Oktober 2016 auf Deutsch erschienen, also lange bevor die jetzt kontrovers diskutierten Dokumente aus dem Nachlass von James Mellaart vorlagen.

Mrz
14
2018

Owen Jarus berichtet in livescience.com über die Enthüllungen in James Mellaarts Arbeitsräumen

Der Journalist schreibt: „‚Er [Mellaart] benutzte den gleichen Ansatz über fünfzig Jahre lang‘, sagte Zangger zu Live Science. ‚Zunächst erwarb er sich ein enorm breites und tiefes Wissen [über das Gebiet, an dem er interessiert war]. Dann versuchte er, dieses Wissen zu nutzen, um ein kohärentes historisches Panorama zu entwickeln‘, sagte Zangger. Diese Vorgehensweise ist für einen Archäologen oder Historiker nicht ungewöhnlich. Der einzige Unterschied…

Feb
28
2018

James Mellaart erweist sich als Fälscher

Die Stiftung Luwian Studies hat im vergangenen Jahr Dokumente aus dem Nachlass des britischen Prähistorikers James Mellaart zur weiteren Untersuchung angenommen. Mellaart hatte diese Texte als besonders wichtig gekennzeichnet und in einer Notiz seine Nachlassverwalter um sofortige Veröffentlichung gebeten. Eine Sichtung des restlichen Nachlasses in Mellaarts Arbeitszimmer in London führte jetzt zu eindeutigen Beweisen, dass Mellaart diese Übersetzungen von angeblich rund 3000 Jahre alten Texten…

Dez
15
2017

„New Scientist“ berichtet ausführlich über die wiederentdeckten luwischen Hieroglypheninschriften

„Wie der Nullte Weltkrieg drei bronzezeitliche Kulturen zur Strecke brachte“ – so lautet, frei übersetzt, der Titel eines vier Seiten umfassenden Artikels in der britischen populärwissenschaftlichen Zeitschrift New Scientist. Die Wiederentdeckung der Luwier, insbesondere der längsten luwischen Hieroglypheninschriften der Bronzezeit, ist eines der Themen in der Ausgabe vom 16. Dezember 2017.

Gleichzeitig erschien ein ausführliches Interview mit dem…

Dez
07
2017

„NZZ Geschichte“ – Eine Podiumsdiskussion über die archäologische Entdeckungsgeschichte der Luwier

Trotz des stolzen Eintrittspreises von 80 Franken waren die 140 Sitzplätze im NZZ Foyer fast vollständig ausverkauft, als der Leiter der „NZZ Geschichte“-Redaktion, Peer Teuwsen, den Literaturwissenschaftler Jan Philipp Reemtsma und den Geoarchäologen Eberhard Zangger am 27. November 2017 zu einem eineinhalbstündigen Panelgespräch über die Erforschung der luwischen Kultur begrüßte. In den Mittelpunkt der Diskussion rückte bald der Umgang mit neuen Fragen und Erkenntnissen in…